Vorschau auf die CRM-Gewinne: Wird Salesforce Nvidias Glanz stehlen?

Da sich die Gewinnsaison dem Ende nähert, wird Salesforce seine Ergebnisse für das vierte Quartal voraussichtlich am Mittwoch, den 28. Februar, bekannt geben. Technologieunternehmen standen in den letzten Wochen im Rampenlicht. Giganten wie Microsoft und Amazon übertrafen die Gewinnschätzungen der Wall Street. Die Ergebnisse des vierten Quartals von Salesforce werden interessant sein und den Höhepunkt eines geschäftigen Jahres 2023 markieren.
Salesforce im Jahr 2023
Das Jahr 2023 war ein Jahr schwieriger Entscheidungen für das Unternehmen. CEO Marc Benioff räumte ein, dass es während der Pandemie zu stark expandierte. „Als sich unser Umsatz während der Pandemie beschleunigte, haben wir zu viele Mitarbeiter eingestellt, was zu dem wirtschaftlichen Abschwung geführt hat, mit dem wir jetzt konfrontiert sind, und dafür übernehme ich die Verantwortung.“
Dies führte dazu, dass Salesforce 10% seiner Mitarbeiter entließ und seinen Ausschuss für Fusionen und Übernahmen auflöste, um die Gemeinkosten zu senken. Trotz dieser Maßnahmen war die Rechnung des Unternehmens nach der Ankündigung der Pläne zur Übernahme von Airkit.ai und Spiff immer noch hoch. Dies war die Krönung eines Jahres, in dem das Unternehmen 13,5 Milliarden US-Dollar für Marketing und Vertrieb ausgegeben hatte.
Im dritten Quartal des Geschäftsjahres kündigte Salesforce einen Umsatz von 8,72 Milliarden US-Dollar an, was den Prognosen entsprach. Die Verkäufe früherer Akquisitionen, insbesondere Tableau und MuleSoft, stiegen im dritten Quartal stark an und glichen damit die Verlangsamungen der Kernverkäufe aus.
Erwartung der Salesforce-Gewinne für das vierte Quartal
Die Sparmaßnahmen des Unternehmens schienen sich auszuzahlen, nachdem es im dritten Quartal starke Gewinne erzielt hatte, die die Branchenschätzungen übertrafen. Der Bericht für das vierte Quartal wird voraussichtlich den des dritten Quartals übertreffen. Analysten von Factset prognostizieren einen Gewinn pro Aktie von 2,27 USD bei einem Umsatz von 9,2 Milliarden USD.
Da Gewinne und Margen 2023 im Mittelpunkt stehen, könnte Salesforce dafür sorgen, dass die Zahlen für das vierte Quartal Schlagzeilen machen, ähnlich wie Nvidias Gewinngespräch für das vierte Quartal am Mittwoch, den 21. Februar.
Salesforce und Nvidia im KI-Rennen
Angesichts der Tatsache, dass Technologieaktien die Schlagzeilen der Gewinnsaison dominierten, war Nvidia das Kronjuwel der Branche. 2023 gelang es ihnen, ihren Aktienkurs zu verdreifachen. Umgekehrt sorgte das Wachstum von Salesforce im Jahr 2023 nicht für so viel Aufsehen, obwohl der Aktienkurs um mehr als 80% stieg und fast sein Allzeithoch von 2021 erreichte.
Salesforce und Nvidia sind vielleicht nicht im gleichen Geschäft — einer ist ein Marktführer im Bereich SaaS und der andere ein Pionier beim Chiphersteller —, aber ihre KI-Ambitionen stellen sie in Konkurrenz, da Produkte in den Bereichen „Nvidia Deep Learning“ und „Salesforce Einstein“ um Unternehmens- und Regierungskunden konkurrieren. Dies vor dem Hintergrund, dass KI zum Hauptakteur des Jahrzehnts in der Technologiewelt wurde.
Obwohl Nvidia dank seiner „Goldstandard“ -KI-Chips überwältigende Erfolge erzielt hat, strebt Salesforce mit der Übernahme von KI-Unternehmen wie Airkit.ai einen ähnlichen Erfolg an. Berichten zufolge plant das Unternehmen auch, in den Chip-Reseller Together AI von Nvidia zu investieren. Sie wollen in die aufkeimende KI-Umgebung einsteigen.
Navigieren in der Dynamik der Salesforce-Aktienkurse
Der Aktienkurs von CRM liegt derzeit leicht über der Marke von 290 USD. Dies scheint auch auf dem Weg zu seinem Allzeithoch von 309,96 USD zu sein. Wenn die Bullen diese Marke wie im vierten Quartal 2021 erreichen und sich durchsetzen, ohne abgewiesen zu werden, könnten wir ein neues Allzeithoch für CRM sehen.

Der einfache gleitende 50-Tage-Average (SMA) liegt deutlich über dem 200-Tage-SMA, was auf eine starke kurzfristige bullische Stimmung hindeutet. Händler sollten jedoch den Relative Strength Index (RSI) zur Kenntnis nehmen, der sich der überkauften Schwelle von 70 nähert.
Analysten sind sowohl an den wichtigsten Indikatoren als auch an der mit Spannung erwarteten Gewinnausschreibung interessiert. Dies dient dazu, sich ein besseres Bild von der Entwicklung des Unternehmens im Technologiebereich zu machen.
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