Der Abwärtstrend des Dollars treibt Gold auf einen 6-Monats-Höchststand, da die Zinserhöhungen der Fed ins Stocken geraten

November 27, 2023

Während sich der Kursrückgang des US-Dollars verschärft, verbinden Experten den Trend mit dem wachsenden Konsens, dass die Federal Reserve möglicherweise das Ende ihres Zinserhöhungszyklus erreicht hat. Der Abstieg des Dollars war vor allem dadurch gekennzeichnet, dass der DXY-Dollarindex unter seinen gleitenden 200-Tage-Durchschnitt fiel — ein traditionell wichtiger technischer Benchmark.

Analysten, darunter Chris Turner von ING, haben darauf hingewiesen, dass der Rückgang des DXY gegenüber seinem Höchststand im Oktober um etwa 3,5% ein Zeichen dafür ist, dass sich die Märkte auf die Möglichkeit einer Pause im Straffungsregime der Fed einstellen. Dies hat die Anleger dazu veranlasst, ihren Fokus wieder auf verschiedene Anlageklassen zu verlagern, darunter Anleihen, Aktien und Schwellenländer.

USD-Chartmuster
Quelle: TradingView.com

Der Dollarindex fiel über Nacht gegenüber seinen Konkurrenten um 0,1%, nicht weit von einem mehr als zweimonatigen Tief entfernt, das letzte Woche erreicht wurde, wodurch Gold für andere Währungsinhaber günstiger wurde. 

Gleichzeitig ist das britische Pfund gegenüber dem Dollar auf ein 12-Wochen-Hoch geklettert, was den schwächelnden Kurs der Währung unterstreicht. Dieser schwächelnde Dollar bietet auch den Hintergrund für die beeindruckende Wertentwicklung von Gold und treibt das Edelmetall auf ein Sechsmonatshoch. 

Die New Yorker Gold-Futures sind um 0,4% auf 2.012 USD pro Feinunze gestiegen, ein Niveau, das seit Mai nicht mehr erreicht wurde. Die Auswirkungen auf andere Rohstoffe waren gemischt: Die Kupferpreise fielen leicht, während die Aluminiumpreise leicht zulegten.

Angesichts eines 12-Monats-Ziels von 2.050 USD pro Unze weisen Experten darauf hin, dass die Entwicklung des Goldpreises wahrscheinlich von den USA beeinflusst wird. Realkurse und die Bewegungen des Dollars. Der Silberpreis verzeichnete ebenfalls einen Anstieg von 1,4% und erreichte 24,65 USD pro Unze, während Platin einen bescheidenen Anstieg von 0,2% auf 932,81 USD verzeichnete. Darüber hinaus stiegen die Palladiumpreise leicht um 0,6% und notierten bei 1.075,01 USD pro Unze.

Niedrigere Zinssätze verringern die Opportunitätskosten, die entstehen, wenn man nicht verzinsliches Gold hält. Laut dem FedWatch Toolvon CME gehen Händler allgemein davon aus, dass die Fed die Zinsen im Dezember unverändert lässt und gleichzeitig eine Wahrscheinlichkeit von etwa 60% auf eine Zinssenkung im Mai nächsten Jahres einschätzt.

Rechtlicher Hinweis:

Der Handel ist riskant. Frühere Leistungen sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse. Es wird empfohlen, vor jeder Handelsentscheidung eigene Recherchen durchzuführen.

Die in diesem Blogartikel enthaltenen Informationen dienen nur zu Bildungszwecken und sind nicht als Finanz- oder Anlageberatung gedacht.

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