Nvidia Death Cross Warnung: Sollten wir uns auf eine Marktkorrektur vorbereiten?

Ein Sturm könnte an den Märkten bevorstehen, da das berüchtigte "Death Cross" gerade in der Aktie von Nvidia, im Russell 2000 Index und most recently, in Microsoft aufgetaucht ist. Dieses technische Muster, bei dem der 50-Tage-Durchschnitt einer Aktie unter ihren 200-Tage-Durchschnitt fällt, ging historisch oft einigen der größten Marktrückgänge voraus.
Die große Frage: Ist diesmal alles anders, oder sollten sich die Anleger auf weitere Schmerzen vorbereiten?
Nvidia und Russell 2000: Frühwarnsignale?
Nvidias letztes Death Cross im April 2022 führte zu einem Rückgang von fast 48 % in den folgenden sechs Monaten. Angesichts des meteoritengleichen Anstiegs der Aktie um 948 % seit Oktober 2022 könnte die jüngste Seitwärtsbewegung darauf hindeuten, dass die von KI getriebene Rallye an Schwung verliert.
Inzwischen hat der Russell 2000, der oft als Barometer für breitere Marktbedingungen angesehen wird, zum ersten Mal seit 17 Monaten dasselbe Warnsignal ausgesendet. Das letzte Mal, dass dies im Oktober 2023 geschah, fiel der Index um weitere 5,6 %, bevor er seinen Boden fand. Kleinwerte verhalten sich oft als führender Indikator für wirtschaftliche Schwäche insgesamt, was diese Entwicklung besonders besorgniserregend macht.
Microsoft reiht sich in die Liste ein
Nun zeigt auch ein weiterer Technologieriese ein Death Cross: Microsoft. Die Aktie ist bereits von 468 $ auf rund 389 $ gefallen, ein deutlicher Rückgang um 17 %. Dieser Rückgang fällt mit breiteren Ängsten zusammen, einschließlich Handelskonflikten, hohen Bewertungen und Marktunsicherheit.
Dennoch bleibt Microsoft an der Spitze der KI-Akzeptanz, mit erstaunlichen 67 % der Cloud-Umgebungen, die OpenAI oder ihre Azure OpenAI SDKs nutzen. Trotz seiner Dominanz bleibt die Wall Street beeindruckt. Der Earnings-Bericht von Januar zeigte starke Zahlen, aber das Wachstum von Azure erreichte nicht die übertriebenen Erwartungen der Investoren. Der Markt hatte Perfektion eingepreist – Microsoft lieferte nur „ausgezeichnet“.
Das Gesamtbild: Ein Markt im Umbruch
Während der S&P 500 noch kein Death Cross bestätigt hat, fällt sein 50-Tage-Durchschnitt täglich um etwa fünf Punkte und befindet sich in unmittelbarer Nähe. Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, an dem Unsicherheiten bei Wahlen, Inflationsängste und geopolitische Risiken bereits auf die Anlegerstimmung lasten.
Bemerkenswert ist, dass der technische Analyst Ari Wald von Oppenheimer ein Wort der Warnung bietet: "Während jeder große Rückgang mit einem ‘Death Cross’ beginnt, führt nicht jedes ‘Death Cross’ zu einem großen Rückgang." Mit anderen Worten, während das Signal besorgniserregend ist, ist es kein garantiertes Szenario des Untergangs.
Kaufen oder Deckung suchen?
Da KI eine entscheidende Rolle in der aktuellen Marktnarrative spielt, werden die bevorstehenden Earnings-Berichte von Nvidia, Microsoft und anderen Technologieführern entscheidend dafür sein, ob der Bullenlauf anhält oder eine tiefere Korrektur bevorsteht. Insbesondere Microsofts Earnings im April könnten ein Wendepunkt für den KI-Handel sein.
Also, ist dies die Kaufgelegenheit des Jahrzehnts oder der Beginn eines KI-Blasenbursts? Während die Anleger technische Signale gegen die fundamentale Stärke abwägen, bleibt der nächste Schritt des Marktes ungewiss. Eines ist klar: Die kommenden Monate werden alles andere als langweilig sein.
Zum Zeitpunkt des Schreibens ist ein gewisser Kaufdruck im Tageschart zu erkennen. Allerdings deutet ein RSI, der nahe der Mittellinie bleibt, auf nachlassenden Schwung hin. Preise, die unter dem gleitenden Durchschnitt bleiben, deuten ebenfalls darauf hin, dass der langfristige Trend nach unten zeigt.

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